Transformative Agency in der Klimabildung 

Ein Erasmus+ Projekt für den Zeitraum 2025-2028

Manchmal kann die Klimakrise für Schüler:innen, Lehrer:innen und bildungspolitische Entscheidungsträger:innen ziemlich überwältigend sein. Regelmäßig tauchen Fragen auf wie: „Welche Ziele können wir anstreben?“, „Welche Maßnahmen können wir ergreifen?“ oder „Wie können wir Einschränkungen und Hindernisse überwinden?“.

Deshalb möchten wir „Transformative Agency in Climate Education (TRACE)“ fördern. Mit TRACE streben wir eine Klimabildung an, die es Schüler:innen ermöglicht, auf individueller und kollektiver Ebene sowie auf alltäglicher und strategischer Ebene zu reflektieren, zu lernen und zu handeln.

Du interessierst dich für Klimabildung? Du möchtest mehr über unsere Projektaktivitäten, Lehrer:innenfortbildungen oder Policy Briefs erfahren? Dann trete mit uns über unseren vierteljährlichen TRACE-Newsletter in Kontakt!

Unsere Motivation

Die Klimakrise stellt eine tiefgreifende gesellschaftliche Transformationsaufgabe dar. Ihre Bewältigung erfordert nicht nur individuelles Verhalten, sondern kollektive, politische und strukturelle Veränderungen. Dennoch fokussieren viele Ansätze der Klimabildung vor allem auf wissenschaftliche Fakten und persönliche Lebensstilentscheidungen im Alltag. Weniger berücksichtigt wird die Frage, wie Lernende dazu befähigt werden können, sich demokratisch und politisch-strategisch wirksam einzubringen.

Mit TRACE schließen wir diese Lücke, damit Schüler:innen die Fähigkeit entwickeln, im Kontext der Klimakrise sinnvoll zu reflektieren, zu lernen und zu handeln. Dazu gehört, die naturwissenschaftlichen Grundlagen zu verstehen und sich für das Ergreifen von Maßnahmen motivieren zu können. Außerdem ist die Fähigkeit wichtig, mit typischen Einschränkungen, Hindernissen und Barrieren umzugehen, um zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an dessen Folgen beizutragen.

Wir bauen TRACE auf fünf Kernkomponenten auf: (1) Die Konzeptualisierung von „Agency“ in der Klimabildung, (2) die Entwicklung eines Tools zur Selbstreflexion, (3) die Zusammenarbeit und Vernetzung mit Lehrkräften, (4) die Entwicklung und Evaluation eines Schüler:innenlabors sowie (5) die Verbreitung von frei zugänglichen Bildungsressourcen (OER) und Empfehlungen für bildungspolitische Entscheidungsträger:innen.