Über uns

Gemeinsam für Klimabildung

TRACE vereint ein vielfältiges und hochqualifiziertes Team von Bildungsforscher:innen der Universitäten Innsbruck und Bologna sowie des Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen. Trotz seiner unterschiedlichen institutionellen Hintergründe verfolgt das Team ein gemeinsames Ziel: die Förderung von „climate agency“ bei Schüler:innen durch innovative Bildungsansätze.


Universität Innsbruck

Die Universität Innsbruck wurde 1669 gegründet und ist eine renommierte Forschungsuniversität sowie die größte Hochschule und Forschungseinrichtung im Westen Österreichs. In den letzten Jahrzehnten rangierte sie durchgehend unter den drei besten Universitäten Österreichs. Die Universität Innsbruck hat einen starken Forschungsschwerpunkt auf Bergregionen mit besonderem Augenmerk auf Klima, Kryosphäre, Atmosphärenwissenschaften, globaler Wandel und regionale Nachhaltigkeit.

In diesem Kontext hat das Institut für Fachdidaktik eine langjährige Tradition in der Forschung im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aufgebaut, zu der die Forschungsgruppe Didaktik der Physik in den letzten Jahren einen wesentlichen Beitrag geleistet hat. Auf dieser Expertise aufbauend wurde 2023 ein Lernlabor für Schüler:innen gegründet. Der erste Workshop des Labors, der sich mit der Energiewende, ihren wissenschaftlichen Grundlagen und politischen Implikationen befasste, zog über 40 Schulklassen aus der Region an. Von der Universität Innsbruck sind Sarah Wildbichler, Thomas Schubatzky und Matthias Fasching am TRACE-Projekt beteiligt.

Universität Bologna

Die Universität Bologna (UNIBO) wurde 1088 gegründet und ist die älteste westliche Universität sowie eine der größten und internationalsten Einrichtungen Italiens. Die UNIBO zählt durchweg zu den besten italienischen Universitäten und setzt sich stark für einen multidisziplinären und interkulturellen Ansatz ein, der Forschung und Lehre miteinander verbindet.

Innerhalb der UNIBO führt die Forschungsgruppe für Physikdidaktik am Institut für Physik und Astronomie „A. Righi” (DIFA) Forschung für alle Schulstufen durch, wobei der Schwerpunkt auf interdisziplinären und multidimensionalen Ansätzen für den MINT-Unterricht liegt. Ihre Arbeit befasst sich mit Themen wie Klimawandel, komplexen Systemen, Zukunftsdenken, Narrativen für Handlungsfähigkeit und Entscheidungsfindung in der Klimabildung, etc. Die Gruppe engagiert sich auch stark in der Lehrer:innenausbildung für angehende und bereits tätige Lehrkräfte.

Die Forschungsgruppe Physikdidaktik verfügt außerdem über umfangreiche Erfahrung in europäischen Projekten zu naturwissenschaftlicher Bildung, Nachhaltigkeit und Lehrer:innenausbildung und hat wichtige Initiativen wie das jüngste ENCOMPASS-Projekt (Engaging and Orienting the Young in the Complexity of Climate Change and Sustainability to Foster Agency and Deliberation in Societally Relevant Choices) koordiniert.

Von der UNIBO ist Giulia Tasquier am TRACE-Projekt beteiligt.

Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen

Das Kompetenzzentrum für Klimafolgen (CECCI) wurde 2010 gegründet und war eine der ersten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Es dient als zentrale Anlaufstelle für die wissenschaftliche Bewertung des Klimawandels und seiner Auswirkungen in Rheinland-Pfalz. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis unterstützt das CECCI Akteure bei der Anpassung an den Klimawandel durch effektiven Wissenstransfer und angewandte Forschung.

Das CECCI arbeitet eng mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und politischen Entscheidungsträgern zusammen, um evidenzbasierte Klimabildung und innovative pädagogische Ansätze voranzutreiben. Es hat zu zahlreichen Forschungsprojekten mit Schwerpunkt auf Klimaresilienz und Bildung beigetragen. Eine seiner bemerkenswerten Initiativen ist eine mobile Lernumgebung für Schüler der Sekundarstufe zu den Themen Klimawandel, Klimaauswirkungen und Maßnahmen zur Eindämmung/Anpassung. Diese Initiative wurde erfolgreich auf drei weitere Einrichtungen übertragen und wird derzeit um handlungsorientierte Lernmaterialien erweitert. Im Rahmen des TRACE-Projekts bringt das CECCI sein Fachwissen in den Bereichen Klimabildung und -forschung sowie wissenschaftlich fundierter Wissenstransfer ein.

Seitens des CECCI ist Johanna Kranz am TRACE-Projekt beteiligt.